Ansichten vom Paradies
in der Renaissance

Hier können Sie die wichtigsten Werke der Renaissance um von 1450 bis 1550 über Ansichten vom Paradies besichtigen. Derzeit sind mehr als 40 Bilder mit vielen Detailansichten in dieser Online-Galerie ausgestellt und stehen dem Besucher in verschiedenen Auflösungen zur Verfügung.

Unsere Mythen vom Paradies gründen in den Gärten der persischen Achämenidenzeit (522-330 v. Chr.) Die Perser nannten ihre umfriedeten Gärten pairi-dae. Es waren ausgedehnte, mit Blumen bepflanzte Gehege, die - gegliedert durch zwei Achsen in vier Abschnitte - Abbild des Universums und der vier Himmelsrichtungen waren. Ein Garten ist etwas, mit dem man Heimweh besiegen kann.

In Griechenland waren es die Parks bei den Akademien und Gymnasien. Erst in hellenistischer Zeit entstand eine Gartenkultur unter orientalischem Einfluß Neue Pflanzen kamen in die Gärten: Mandel, Kirsche, Krokus, Veilchen.

Im Mittelalter ist ein Garten geometrisch, regelmäßig, begrenzt, bei Burg und Kloster. Ein Garten ist ein Kunstwerk, doch so verstanden erst seit der italienischen Renaissance, in enger Beziehung zu Architektur und bildender Kunst mit großer Perspektive und meist mit zentraler Mittelachse.

Im christlichen Mittelalter ist botanisch-wissenschaftliches Interesse das an Heil- und Nutzpflanzen. Die Renaissance bringt die Gründung zahlreicher botanischer Gärten in Europa, private und öffentliche - das war neu - der erste 1545 in Padua.

Mit Hilfe der Such-Funktion können Sie sich einen Überblick über die ein ganzes Jahrhundert umfassende Werkschau verschaffen. Bei der thematischen Suche ist der Einsatz von Schlagworten hilfreich und erleichtert das gezielte Auffinden der Werke.

Ansichten vom Paradies

Edit Text in deutsch